Wir lagen vor Madagaskar

Wir Glagen vor Madagaskar und D7hatten die Pest an GBord.
In den GKesseln, da faulte das Wasser und D7täglich ging einer über GBord.
A- Ghoi, Kameraden, a- D7hoi, a- Ghoi!
Leb Gwohl, kleines Mädel, leb D7wohl, leb Gwohl! G7 Ja, wenn das CSchifferklavier an GBord ertönt
Ja, dann Emsind die Matrosen so D7still, ja so still
Weil ein Gjeder nach seiner Heimat sich sehnt
Die er D7gerne einmal wiedersehen Gwill.

 

1. Wir lagen vor Madagaskar
und hatten die Pest an Bord.
In den Kesseln, da faulte das Wasser
und täglich ging einer über Bord.
Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!
Leb wohl, kleines Mädel, leb wohl, leb wohl!
Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt
Ja, dann sind die Matrosen so still, ja so still
Weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt
Die er gerne einmal wiedersehen will.

2. Wir lagen schon vierzehn Tage,
kein Wind durch die Segeln uns pfiff.
Der Durst war die größte Plage,
da liefen wir auf ein Riff.
Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!
Leb wohl, kleines Mädel, leb wohl, leb wohl!
Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt
Dann sind die Matrosen so still, ja so still
Weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt
Die er gerne einmal wiedersehen will.

3. Der lange Hein war der erste,
er soff von dem faulen Naß.
Die Pest gab ihm das Letzte,
und wir ihm ein Seemannsgrab.
Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!
Leb wohl, kleines Mädel, leb wohl, leb wohl!
Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt
Dann sind die Matrosen so still, ja so still
Weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt
Die er gerne einmal wiedersehen will.