Das Schlaraffenland


GKommt, wir wollen uns begeben
jetzo A7ins Schlaraffen- Dland
Gseht da ist ein lustig Leben
und das A7Trauern unbe- Dkannt
GEi, da lässt sich Dbillig Gzechen
und umsonst recht D7lustig Gsein!
GMilch und Honig Dfließt in GBächen,
und aus den Felsen D7quillt der GWein.

 

1. Kommt, wir wollen uns begeben
jetzo ins Schlaraffenland
seht da ist ein lustig Leben
und das Trauern unbekannt
Ei, da lässt sich billig zechen
und umsonst recht lustig sein!
Milch und Honig fließt in Bächen,
und aus den Felsen quillt der Wein.

2. Alle Speisen gut geraten,
und das Finden fällt nicht schwer
Gäns und Enten gehen gebraten
überall im Land umher
Mit dem Messer auf dem Rücken
läuft gebraten jedes Schwein
Oh wie ist es zum entzücken,
Ei, wer möchte dort nicht sein.

3. Und von Kuchen, Butterwecken,
sind die Zweige voll und schwer
Feigen wachsen in den Hecken,
Ananas im Busch umher
Keiner darf sich mühen und bücken,
alles stellt von selbst sich ein
Oh, wie ist es zum entzücken,
Ei, wer möchte dort nicht sein.

4. Und die Straßen allerorten,
jeder Weg und jede Bahn
sind gebaut aus Zuckertorten,
und Bonbons und Marzipan
Und von Brezeln sind die Brücken,
aufgeführt gar hübsch und fein
Oh, wie ist es zum entzücken,
Ei, wer möchte dort nicht sein.

5. Ja, das mag ein schönes Leben,
und ein herrlich Ländchen sein
Mancher hat sich hinbegeben,
aber keiner kam hinein
ja, und habt ihr keine Flügel,
nie gelangt ihr bis ans Tor
denn es liegt ein breiter Hügel
ganz von Pflaumenmus davor.