Singen Tanzen und Musizieren mit Senioren

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Singen macht gesund und glücklich

Singen ist gesund und macht glücklich. Das haben deutsche Forscher mittels Blutuntersuchungen herausgefunden. Demnach stimuliert Gesang das Immunsystem und die Selbstheilung des Körpers.

Dies berichtete die Zeitschrift “Vital” am Dienstag. Die Forscher hatten vor und nach der Probe eine Laienchores die Zahl der Antikörper im Blut gemessen. Während des einstündigen Gesangs war die Konzentration von Immunglobulin A und Kortisol – die als Kennzeichen für die Immunabwehr des Körpers gelten – deutlich erhöht.

 

Auch die Seele profitiert

Singen ist demnach aber auch Balsam für die Seele. In mehreren Langzeit-Untersuchungen habe der Musikwissenschaftler Karl Adamek nachgewiesen, dass singende Menschen lebensfroher, ausgeglichener und zuversichtlicher seien als andere. Zudem verfügten sie über ein größeres Selbstvertrauen, hätten öfter gute Laune, verhielten sich sozial verantwortlicher und seien psychisch belastbarer.

 

Studie zeigt: Singen stärkt Stimme

Dr. med. Michael Fuchs aus Leipzig untersuchte in einer Studie die Stimmentwicklung von regelmäßig und so gut wie gar nicht singenden Kindern. Unter den Sängern befanden sich auch die Thomaner, zu denen Dr. Fuchs selbst gehörte und die er jetzt als Stimmarzt weiter betreut. Auf der Pressekonferenz stellen wir Ihnen die Ergebnisse der Studie vor. Sie erfahren z.B. wie sich Singen auf die Qualität der Stimme auswirkt und warum es eine gute Vorbereitung für alle ist, die später einen stimmintensiven Beruf ergreifen wollen.

Deutliche Förderung der neuronalen Mechanismen durch Singen Eine Studie des Max Planck Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig untersuchte, wie Sprache und Singen bei Thomanern und Nichtsängern vom Gehirn verarbeitet wird. Ziel war herauszufinden, ob musikalisches Training bei Kindern die Entwicklung sprachlicher Fertigkeiten fördert.

Dazu untersuchten die Wissenschaftler die Reaktion des kindlichen Gehirns auf sprachliche und musikalische Fehler. Das Ergebnis war eindeutig: Singende Kinder zeigen nicht nur eine ausgeprägtere Reaktion im Gehirn auf eine Verletzung der musikalischen Syntax, sondern auch auf eine Verletzung sprachlicher Syntax. Heißt das, dass Singen klug macht? – das erklärt Dr. Stefan Kölsch vom MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften. Pressemitteilung vom 22.02.2006: Universität Leipzig, Dr. Michael Fuchs

 

Tanzen macht und hält fit !

Der Sauerstoffgehalt des Blutes steigt, die Muskeln werden sanft in Form gebracht, das Herz schlägt schneller. Mit einer Pulsfrequenz von 120 bis 150 ist Tanzen das perfekte Herz-Kreislauf-Training! Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination: Wer öfter mal das Parkett stürmt, trainiert alle fünf sportlichen Grunddisziplinen.

Tanzen steigert die Kreativität: Linkes Bein, rechtes Bein – der ganze Körper muss mitdenken. Und das harmonisiert beide Gehirnhälften, verbessert ihre Durchblutung, regt sie zum Arbeiten an. Tanzen lässt gestalterischen Freiraum – und das macht mutiger, freier, wacher im Kopf.

Tanzen schafft Freunde: Forscher fanden heraus: Der Drang nach rhythmischer Bewegung liegt uns in den Genen – und verbindet uns mit anderen Menschen. Die Vorgabe von strukturierten Tanzschritten und symbolischen Bewegungen in einer Gruppe verschafft uns ein angenehmes Gefühl von Zusammenhalt und Sicherheit.

Tanzen beugt Krankheiten vor: Besser als jede Medizin – Tanzbewegungen aktivieren die Gelenke, schonen aber gleichzeitig den Rücken. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Tänzer ihr Risiko sowohl für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, als auch für Demenz deutlich senken.

Tanzen stärkt das Immunsystem: Sobald wir uns im Rhythmus wiegen, beginnt der Körper, den Pegel des Glückshormons Endorphin im Gehirn zu erhöhen. Das macht schmerzunempfindlicher und verhindert das Entstehen von Stress-Hormonen. Krebs-Patienten, die tanzen, so eine Studie der Uni Münster, haben eine bessere Immunabwehr.

Tanzen macht schlank: Zwei Minuten harter Rock sind so anstrengend wie ein 800-Meter-Lauf, pro Stunde werden bei schnelleren Tänzen wie Salsa mehr als 300 Kalorien pro Stunde verbrannt – etwa so viel wie beim Tennisspielen.

Tanzen stärkt das Körpergefühl: Das intensive Körpergefühl wirkt sich auf unsere gesamte Ausstrahlung aus – die wird souveräner, lebendiger, sinnlicher.