Singen Tanzen und Musizieren mit Senioren

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Musik war schon immer ein sehr wichtiger Teil unseres Lebens

Musik war schon immer ein sehr wichtiger Teil unseres Lebens, von der Kindheit bis zu unserem Erwachsensein. Als Teil unserer Erfahrung kann Musik sowohl eine physiologische als auch eine psychologische Wirkung auf uns als menschliche Wesen haben.

Zusätzlich zu dem Einfluss, den sie auf unser Leben hat, hat Musik auch viele therapeutische Qualitäten und wurde im Laufe der Zeitalter zur Förderung einer Vielzahl von Heilungen eingesetzt. Wie wir weiter wissen, kann Musik ein sehr mächtiges Medium sein, um unseren Zustand zu verändern, um zu verändern, wie wir uns tatsächlich fühlen.

Genauer gesagt kann Musik sehr wirksam sein, um einen sehr tiefen und heilenden Zustand der Entspannung zu erzeugen und dabei Stress abzubauen und sogar den Schlaf zu fördern. Musik kann auch dazu verwendet werden, das Selbstwertgefühl zu verbessern und das persönliche Wachstum und die persönliche Entwicklung, die Transformation, zu fördern.

 

Singen macht gesund und glücklich

Singen ist gesund und macht glücklich. Das haben deutsche Forscher mittels Blutuntersuchungen herausgefunden. Demnach stimuliert Gesang das Immunsystem und die Selbstheilung des Körpers.

Dies berichtete die Zeitschrift “Vital” am Dienstag. Die Forscher hatten vor und nach der Probe eine Laienchores die Zahl der Antikörper im Blut gemessen. Während des einstündigen Gesangs war die Konzentration von Immunglobulin A und Kortisol – die als Kennzeichen für die Immunabwehr des Körpers gelten – deutlich erhöht.

 

Auch die Seele profitiert

Singen ist demnach aber auch Balsam für die Seele. In mehreren Langzeit-Untersuchungen habe der Musikwissenschaftler Karl Adamek nachgewiesen, dass singende Menschen lebensfroher, ausgeglichener und zuversichtlicher seien als andere. Zudem verfügten sie über ein größeres Selbstvertrauen, hätten öfter gute Laune, verhielten sich sozial verantwortlicher und seien psychisch belastbarer.

 

Studie zeigt: Singen stärkt Stimme

Dr. med. Michael Fuchs aus Leipzig untersuchte in einer Studie die Stimmentwicklung von regelmäßig und so gut wie gar nicht singenden Kindern. Unter den Sängern befanden sich auch die Thomaner, zu denen Dr. Fuchs selbst gehörte und die er jetzt als Stimmarzt weiter betreut.

Auf der Pressekonferenz stellen wir Ihnen die Ergebnisse der Studie vor. Sie erfahren z.B. wie sich Singen auf die Qualität der Stimme auswirkt und warum es eine gute Vorbereitung für alle ist, die später einen stimmintensiven Beruf ergreifen wollen.

Deutliche Förderung der neuronalen Mechanismen durch Singen Eine Studie des Max Planck Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig untersuchte, wie Sprache und Singen bei Thomanern und Nichtsängern vom Gehirn verarbeitet wird. Ziel war herauszufinden, ob musikalisches Training bei Kindern die Entwicklung sprachlicher Fertigkeiten fördert.

Dazu untersuchten die Wissenschaftler die Reaktion des kindlichen Gehirns auf sprachliche und musikalische Fehler. Das Ergebnis war eindeutig: Singende Kinder zeigen nicht nur eine ausgeprägtere Reaktion im Gehirn auf eine Verletzung der musikalischen Syntax, sondern auch auf eine Verletzung sprachlicher Syntax. Heißt das, dass Singen klug macht? – das erklärt Dr. Stefan Kölsch vom MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften. Pressemitteilung vom 22.02.2006: Universität Leipzig, Dr. Michael Fuchs

 

 

Tanzen macht und hält fit !

Der Sauerstoffgehalt des Blutes steigt, die Muskeln werden sanft in Form gebracht, das Herz schlägt schneller. Mit einer Pulsfrequenz von 120 bis 150 ist Tanzen das perfekte Herz-Kreislauf-Training! Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination: Wer öfter mal das Parkett stürmt, trainiert alle fünf sportlichen Grunddisziplinen.

Tanzen steigert die Kreativität: Linkes Bein, rechtes Bein – der ganze Körper muss mitdenken. Und das harmonisiert beide Gehirnhälften, verbessert ihre Durchblutung, regt sie zum Arbeiten an. Tanzen lässt gestalterischen Freiraum – und das macht mutiger, freier, wacher im Kopf.

Tanzen schafft Freunde: Forscher fanden heraus: Der Drang nach rhythmischer Bewegung liegt uns in den Genen – und verbindet uns mit anderen Menschen. Die Vorgabe von strukturierten Tanzschritten und symbolischen Bewegungen in einer Gruppe verschafft uns ein angenehmes Gefühl von Zusammenhalt und Sicherheit.

 

Tanzen beugt Krankheiten vor

Tanzen beugt Krankheiten vor: Besser als jede Medizin – Tanzbewegungen aktivieren die Gelenke, schonen aber gleichzeitig den Rücken. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Tänzer ihr Risiko sowohl für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, als auch für Demenz deutlich senken.

Tanzen stärkt das Immunsystem: Sobald wir uns im Rhythmus wiegen, beginnt der Körper, den Pegel des Glückshormons Endorphin im Gehirn zu erhöhen. Das macht schmerzunempfindlicher und verhindert das Entstehen von Stress-Hormonen. Krebs-Patienten, die tanzen, so eine Studie der Uni Münster, haben eine bessere Immunabwehr.

Tanzen macht schlank: Zwei Minuten harter Rock sind so anstrengend wie ein 800-Meter-Lauf, pro Stunde werden bei schnelleren Tänzen wie Salsa mehr als 300 Kalorien pro Stunde verbrannt – etwa so viel wie beim Tennisspielen.

Tanzen stärkt das Körpergefühl: Das intensive Körpergefühl wirkt sich auf unsere gesamte Ausstrahlung aus – die wird souveräner, lebendiger, sinnlicher.

 

  • Musik ist sehr wichtig für unser Leben!
  • Untersuchungen zeigen, dass Kinder, die Musik lernen, eher Ärzte, Ingenieure und Computerfachleute werden.
  • Das Erlernen von Musik entwickelt Gehirnbereiche, die sowohl für die Sprache als auch für das Denken zuständig sind. Musik ist dafür bekannt, dass sie das Gedächtnis schärft.
  • Wenn ein Kind im Mutterleib Musik hört, hat dies positive Einflüsse auf die Entwicklung der Intelligenz.
  • Musik formt den Menschen, sie lehrt Koordination, Teamarbeit, Disziplin und Selbstausdruck.
  • Die therapeutischen Werte von Musik sind gut dokumentiert. Sie heilt Menschen mit psychischen Problemen, Entwicklungs- und Lernbehinderungen, Alzheimer, Hirntrauma und Bluthochdruck. Dass Musik heilt, ist in den Werken von Aristoteles und Platon und in den folgenden Jahrhunderten dokumentiert.
  • Dass Pflanzen auf Musik reagieren, ist Realität und kein Mythos. Es ist bekannt, dass Pflanzen mit Musik gedeihen und sich auch auf den Klang zubewegen.
  • Kinder, die in einer von Musik erfüllten Umgebung aufwachsen, sind glücklich, erfüllt und fröhlich.
  • Musik bringt die Frommen näher zu Gott, und in der Religion hat der Gemeindegesang schon immer funktioniert. Das Singen von Hymnen hebt jede Schwere aus dem Geist und befreit die Seele.
  • Wenn Musik in Wartezimmern von Krankenhäusern usw. gespielt wird, löst sie Spannungen und beruhigt den Geist.
  • Musik hat meditative Eigenschaften und kann für Heilungs-, Übungs- und Trainingsmodule verwendet werden.
  • Wenn Musik spielt, funktionieren Menschen besser. Viele stellen fest, dass ihnen die Arbeit oder Aktivitäten wie Kochen und Putzen Spaß macht, wenn Musik spielt. Sie löscht Verspannungen und nimmt Gewichte von der Schulter. Musik bringt tatsächlich Leichtigkeit in den Körper.
  • Musik spiegelt die Kultur einer Gesellschaft wider und stärkt Bindungen. Sie schafft eine Kameradschaft und Einheit, wie man sie bei Fußballspielen, militärischem Training und Festivals beobachten kann.
  • Romantik und Liebe hätten nicht so viele Schattierungen, wenn es nicht Musik gäbe. Musik und Gesang haben Gefühle, Leidenschaften, Qualen, Bedrängnis und vieles mehr auf den Punkt gebracht. Durch den Gesang wurde schon so manche Romanze verewigt.
  • Wissenschaftler verwenden Musik, um Verhaltensweisen zu erfassen und die vielen Geheimnisse des menschlichen Geistes und Bewusstseins zu entschlüsseln.
  • Musik baut Ärger und Ressentiments schnell ab und hilft uns auch, Gefühle von Trauer und Verlust zu überwinden.
  • Musik erhebt den Verstand und den Geist aus der Verzweiflung und gibt Hoffnung.
  • Seit Jahrhunderten singt eine Mutter ihrem Kind Schlaflieder und wiegt es mit leise geflüsterten Liedern in den Schlaf.
  • Musik hat noch andere Verwendungen, sie kann Erregung und Raserei hervorrufen. Sie wird verwendet, um Armeen durch das Schlagen von Trommeln in den Krieg zu rufen, um bei Revolten rohe Emotionen anzustacheln und bei Fußballspielen und Rock-Shows die Raserei anzuheizen.
  • Wussten Sie, dass, während klassische Musik beruhigt und den Geist öffnet, Rockmusik den Pulse zum Rasen bringt?
  • Unterschiedlich verwendete Musik hat unterschiedliche Auswirkungen auf den Menschen. Musik kann ein Allheilmittel sein oder die Hölle, je nachdem, wie sie eingesetzt wird.