SANKT MARTIN

Sankt Martin Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind

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Sankt Martin Sankt Martin | Gitarre Akkorde Text Melodie

 

 

Sankt Martin, Sankt Martin

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Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Sankt Martin Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind
1. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

2. Sankt Martin, Sankt Martin,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt’ Kleider nicht, hatt’ Lumpen an.
“O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!”

3. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
sein Ross stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

4. Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gab den halben still;
der Bettler gern ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

 

Sankt Martin

Die Geschichte von Sankt Martin, einem der bekanntesten Heiligen im Christentum, ist eng mit dem Fest des Sankt-Martins-Tages und seinen Bräuchen verbunden.

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Ursprung und historischer Hintergrund

Sankt Martin von Tours, auch Martinus von Tours genannt, wurde im 4. Jahrhundert nach Christus geboren, vermutlich um das Jahr 316, in Sabaria, Pannonien (heute Szombathely, Ungarn). Er war der Sohn eines römischen Offiziers und wuchs in Italien auf. Im Alter von 15 Jahren trat er dem römischen Militär bei und wurde später zum Offizier befördert.

Die bekannteste Legende über Sankt Martin ereignete sich während seiner Zeit als Soldat in Amiens, Frankreich. An einem kalten Wintertag teilte Martin seinen Mantel mit einem Bettler, indem er ihn mit seinem Schwert in zwei Teile schnitt. In der folgenden Nacht soll ihm im Traum Jesus Christus erschienen sein, der den Mantel des Bettlers trug und Martin als seinen Diener erkannte. Dieses Ereignis führte zu Martins Bekehrung zum Christentum und prägte sein späteres Leben als Mönch und Missionar.

Nachdem er aus dem Militärdienst ausgetreten war, wurde Martin ein Schüler des heiligen Hilarius von Poitiers und gründete später das erste Kloster in Ligugé, Frankreich. Später wurde er zum Bischof von Tours gewählt und spielte eine bedeutende Rolle bei der Verbreitung des Christentums in Gallien. Sankt Martin starb am 8. November 397 in Candes-Saint-Martin, Frankreich, und wurde zum Schutzheiligen vieler Gemeinden und Berufsgruppen ernannt, darunter der Bettler, Reisenden, Weingärtner und Soldaten.

 

Das Fest des Sankt-Martins-Tages

Das Fest des Sankt-Martins-Tages, das am 11. November gefeiert wird, ist besonders in Europa weitverbreitet und hat eine lange Tradition. Es markiert den Tag, an dem Sankt Martin starb, und wird oft mit Feuer, Laternenumzügen und festlichen Veranstaltungen gefeiert.

Eine der bekanntesten Traditionen des Sankt-Martins-Tages ist das Teilen von Süßigkeiten und Gebäck, insbesondere von Weckmännern, einem traditionellen Gebäck in Form eines Mannes. In einigen Regionen gibt es auch Umzüge mit Laternen, bei denen Kinder mit selbst gebastelten Laternen durch die Straßen ziehen und Martinslieder singen.

Das Fest des Sankt-Martins-Tages ist auch eng mit der Tradition des Martinsgansessens verbunden, bei dem eine Gans oder ein anderes festliches Gericht zubereitet und mit Familie und Freunden geteilt wird. Das Fest des Sankt-Martins-Tages ist eine Gelegenheit, um die Nächstenliebe und Großzügigkeit von Sankt Martin zu würdigen und gemeinsam mit anderen zu feiern.

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