NUN MACHT EUCH AUF IHR KÖNIGE

Nun macht euch auf ihr Könige
Nun macht euch auf, ihr Könige,
und säumet auch nicht lang
und macht euch feins munter
und sparet keinen Gang.
Wenn ihr dahin tut gehen,
wenn ihr dahin tut gehen,
so rückt vor ihm das Hütelein
und neiget euch fein schön.
„Wo wollen wir hin reisen?
Wir sind gar unbekannt,
wir wissen ja nicht Bethlehem,
noch weniger’s Judenland.“
Ach, reiset nur dahin,
ach, reiset nur dahin;
ein Sternlein an dem Himmel,
das wird euer Führer sein.
Dort unten ja vor Bethlehem,
dort gibt’s ein neuer Schein.
Dort möcht sich etwas Kleines
verborgen sein
in einem alten Stall,
in einem alten Stall;
es scheinet ja von ferne
gleich wie ein Kristall.
Gegrüsset seist du, Jesu,
holdseliges Kind.
Wie zitterst du vor Kälte,
vor Regen und vor Wind!
Wir grüssen dich gar sehr,
wir grüssen dich gar sehr;
Gold, Weihrauch und Myrrhen
wollen wir dir verehren.
Ich weiss mir einen alten Vater
mit einem grauen Bart,
der kniet sich vor das Kindlein
und küsset es fein zart
auf blosser Erd,
auf blosser Erd.
Drei weise Könige aus Morgenland
den Heiland verehren.
Was gehört man in den Wolken?
Ein lieblichen Klang,
das „Gloria in excelsis“,
ein engelisch Gesang.
Sie singen all so schön,
sie singen all so schön.
Wie tut es euch gefallen,
ihr Christen, die da stehn?
Sei Dank für eure Gaben,
die ihr uns habt geschenkt.
Gott wird’s euch schon belohnen
im schönen Himmelreich.
Wir danken euch gar schön,
wir danken euch gar schön;
Gott wird’s euch schon belohnen
im schönen Himmelsthron.









