Nach meiner Heimat da ziehts mich wieder

Nach meiner Heimat da ziehts mich wieder

1. Nach meiner Heimat da ziehts mich wieder,
Es ist die alte Heimat noch,
Dieselbe Luft dieselben frohen Lieder,
Und alles ist ein andres doch.
Dieselbe Luft dieselben frohen Lieder,
Und alles ist ein andres doch.

2. Die Wellen rauschen wie einst vor Jahren,
Am Walde sprang wie einst das Reh,
Von Ferne hört ich Heimatglocken läuden,
Die Berge glänzten aus dem See.
Von Ferne hört ich Heimatglocken läuden,
Die Berge glänzten aus dem See.

3. Am Waldesrande da steht ´ne Hütte,
Die Mutter ging dort ein und aus,
Jetzt schauen fremde Menschen aus dem Fenster,
Es war einmal mein Elternhaus
Jetzt schauen fremde Menschen aus dem Fenster,
Es war einmal mein Elternhaus

4. Mir wars als rief es aus der Ferne,
Flieh, flieh kehr niemals mehr zurück,
Die du geliebt sind alle längst gestorben,
Sie kehrn sie kehrn niemehr zurück.
Die du geliebt sind alle längst gestorben,
Sie kehrn sie kehrn niemehr zurück.

5. In jenem Häuschen, wo einst vor Jahren
die liebe Mutter mich empfing.
Da sah ich fremde Menschen vor mir stehen
wie weh, wie weh´mir ´s da erging.
Da sah ich fremde Menschen vor mir stehen
wie weh, wie weh´mir ´s da erging.

6. Ich ging zum Friedhof meiner Mutter
und kniet´mich hin vor ihrem Grab.
Ach könnte ich doch immer bei dir bleiben,
ja weil ich keine Heimat hab.
Ach könnte ich doch immer bei dir bleiben,
ja weil ich keine Heimat hab.