Es rufen uns die freien Wogen

Es rufen uns die freien Wogen
Zur Reise fort vom Vaterland.
Marssegel wird nun hochgezogen,
Leb wohl, du schöner Heimatstrand.
Lebt wohl, Geschwister, Kameraden,
Lebt wohl, wir kehren wieder heim;
Das wilde Meer kann uns nicht schaden,
Der Himmel läßt uns nicht allein!

Des Seemanns Herz muß ruhig schlagen,
Sei es bei Tag, in Sturmesnacht,
Darf in Gefahren nicht verzagen,
Wenn es in Mast und Steven kracht.
Auf schwankenden Rahen, am Steuer
Tut er sein Werk mit frohem Mut,
Bis er die Heimat grüßt aufs neue,
Und bis im Sand der Anker ruht.