Es ist bestimmt in Gottes Rat

Es ist bestimmt in Gottes Rat

Es ist bestimmt in Gottes Rat,
Daß man vom Liebsten, was man hat,
Muß scheiden, ja scheiden;
Wiewohl doch nichts im Lauf der Welt,
Dem Herzen, ach, so sauer fällt,
Als Scheiden, als Scheiden, ja Scheiden!

So dir geschenkt ein Knösplein was,
So tu’ es in ein Wasserglas,
Doch wisse, doch wisse:
Blüht morgen dir ein Röslein auf,
Es welkt wohl schon die Nacht darauf,
Das wisse, das wisse, ja wisse!

Und hat Dir Gott ein Lieb beschert
Und hältst du sie recht innig wert,
Die Deine, die Deine,
Es wird nur wenig Zeit wohl sein,
Du läßt sie dich so gar allein,
Dann weine, dann weine, ja weine!

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Nun mußt du mich auch recht versteh’n,
Nun mußt du mich auch recht versteh’n:
Auch recht versteh’n,
Wenn Menschen auseinander geh’n,
So sagen sie: Auf Wiederseh’n, auf Wiederseh’n!
Auf Wiedersah’n, auf Wiederseh’n!

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