Es flog ein kleins Waldvöglein

Es flog ein kleins Waldvöglein

F Es flog ein kleins Wald- C vögelein
der B/Bb Liebsten F vor C die F Tür,
F klopft an mit seinem C Schnäbelein,
gar B/Bb still mit F al- C ler F Zier:
Ich F bin so weit ge- C flogen
in F Kummer C und F Sorgen C groß,
doch C still und ganz verborgen
der B/Bb Liebsten F in C ihr’n F Schoß.

 

1. Es flog ein kleins Waldvögelein
der Liebsten vor die Tür,
klopft an mit seinem Schnäbelein,
gar still mit aller Zier:
Ich bin so weit geflogen
in Kummer und Sorgen groß,
doch still und ganz verborgen
der Liebsten in ihr’n Schoß.

2.So grüß dich Gott im Herzen,
du schön’s Waldvögelein!
Vertreibst mir viel der Schmerzen,
dass du bei mir kehrst ein:
Bist du so weit geflogen
in Kummer und großer G’fahr:
Dir bleib ich g’neigt und g’wogen
mit großer Liebe gar!«

3. »Bin ich geflogen über Berg und Tal
doch mit sehr großer Müh:
und such mein Lieb ganz überall,
trag Sorg, sie sei nicht hie.
Herzlieb! Bist du vorhanden,
tröst mich Waldvögelein,
in dein schneeweiße Hände
schleuß du, Herzlieb, mich ein!