DIE SCHWARZBRAUNEN ÄUGELEIN

Die schwarzbraunen Äugelein

1. Ach, schönster Schatz, verzeihes mir,
dass ich so spät bin doch hat
die heiße Lieb zu dir mich
noch dazu gezwungen.

2. Ach, schläfst du schon, wenn ich jetzt komm,
so sanft in deinem Bettchen.
So möcht ich dich gar inniglich
mit meinem Liedlein wecken.

3. Erweck ich dich, erschreck ich dich,
so tut’s mein Herz erbarmen;
gern lag ich dir, o schönster Schatz,
in deinen beiden Armen.

4. Dein zwei schwarzbraunen Äugelein,
die gar so freundlich blicken,
sollt dir daran gescheh’n ein Leid,
so sprang mein Herz in Stücken.

5. Der große Gott vom Himmelsthron,
der alles tut regieren,
der Himmel und Erd erschaffen hat,
wird uns zusammenführen.

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