Der Erzherzog Johann Jodler

Der Erzherzog Johann Jodler

Woi geh und steh, tut ma’s Herz so weh,
um mei Steier‘ mark, ja glaubt ma’s g’wiß;
wo das Büchserl knallt und da Gemsbock fallt,
und mei liaba Herzog Johann ist.

Wer die Gegend kennt, wo ma’s Eisen brennt,
wo die Gams daher rauscht unt‘ im Tal,
und vor lauter Lust schlägt von da die Brust,
wie so lusti alles überall.

Ja, es ist a Freud‘, meine liebe Leut‘,
wenn da Bua schö juchzet weit und breit;
wenn da Hirsch aufspringt, und wenn die Senn’rin singt,
dass es schallen tut schön in da Weit‘.

Ja, i sich mi scho‘ ganz verzückt und froh
mit mein’n Herzog auf der Alma gehn;
mit an frischem Mut in mei’m Steirahut
offen stolz am Kogel obmat stehn.

Auf da Felsenwand, in am Steirag’wand,
wenn i da mei lieba Herzog sich,
wenn sei Büchserl knallt und da Gamsbock fallt,
war’s a Wunda, wenn i’s Heimweh krieg‘?