Der Mond ist aufgegangen

Text ♫ Playback ♫ Gitarrengriffe ♫ Akkorde

 

G-Dur Guitar-Chord Gitarrenakkord (www.SongsGuitar.com)D7 Guitar-Chord Gitarrenakkord (www.SongsGuitar.com)C Guitar-Chord Gitarrenakkord (www.SongsGuitar.com)

G Der D7 Mond G ist C auf- G ge- D7 gan- G gen
G Die gold’nen C Stern- G lein D7 pran- G gen
G Am Himmel C hell G und D klar
G Der D7 Wald G steht C schwarz G und D7 schwei- G get
G Und aus den C Wie. G sen D7 stei- G get
G Der weiße C Ne- G bel D7 wunder- G bar

 

Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar;
der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold,
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt!

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost verlachen,
weil unsre Augen sie nicht sehen.

Wir stolze Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel;
wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, laß dein Heil uns schauen,
auf nichts Vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun;
laß und einfältig werden
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!

So legt euch denn ihr Brüder
in Gottes Namen nieder.
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und laß uns ruhig schlafen
und unsern kranken Nachbarn auch.