Der Frühling naht mit Brausen

Der FFrühling naht mit Brausen,
Cer Früstet sich zur CTat,
Cund Funter Sturm und B♭Sausen
Ckeimt C7still die Fgrüne C7Saat.
CDrum wach, er- B♭wach, C7du Men- Fschen- Ckind,
C7dass dich der FLenz nicht schlaf- Cend Ffind’t!
C7Drum wach, Ferwach, du Menschenkind,
Cdass dich der Lenz nicht Fschla- C7fend Ffind’t!

 

1. Der Frühling naht mit Brausen,
er Früstet sich zur Tat,
und Funter Sturm und Sausen
keimt still die grüne Saat.
Drum wach, erwach, du Menschenkind,
dass dich der Lenz nicht schlafend find’t!
Drum wach, erwach, du Menschenkind,
dass dich der Lenz nicht schlafend find’t!

2. Tu ab die Wintersorgen,
empfange frisch den Gast;
er fliegt wie junger Morgen,
er hält nicht lange Rast.
Die Knospe schwillt, die Blume blüht,
die Stunde eilt, der Frühling flieht.
Die Knospe schwillt, die Blume blüht,
die Stunde eilt, der Frühling flieht.

3. Dir armen Menschenkinde
ist wund und weh ums Herz.
Auf, spreng getrost die Rinde,
schau mutig frühlingswärts!
Es schmilzt das Eis, die Quelle rinnt,
dir taut der Schmerz und löst sich lind.
Es schmilzt das Eis, die Quelle rinnt,
dir taut der Schmerz und löst sich lind.

4. Und wie die Vöglein leise
anstimmen ihren Chor,
so schall auch deine Weise
aus tiefster Brust hervor:
Bist nicht verarmt, bist nicht allein,
umringt von Sang und Sonnenschein!
Bist nicht verarmt, bist nicht allein,
umringt von Sang und Sonnenschein!